Warum sollte ich Bahn statt PKW fahren?

Meist stellen wir uns die Frage nicht, denn einfacher zu beantworten ist die Frage: „Welche Gründe finde ich fürdieNutzung meines Autos? “

An erster Stelle steht sicher der Komfort. Das Auto steht vor der Tür, ich habe einen Sitzplatz und kann die Musik hören, die ich will. Gepäck kann bequem eingeladen werde.

Wer mit seinem Geld rechnen muss, der müsste sich eigentlich meistens für Bus und Bahn entscheiden, denn diesind deutlich günstiger. Hier widersprechen natürlich Viele, denn wenn man nur die Sprikosten rechnet kommt man zu anderen Ergebnissen. Die „eh da Kosten“ weil der PKW eh schon herumsteht fallen nicht auf. Laut ADAC belaufen sich die Kosten für ein typisches Auto bei typischen Fahrleistungen auf etwa 500,€ pro Monat. Ich bin persönlich dementsprechend glücklich eines unserer Fahrzeuge abgschafft zu haben. Da brauche ich nicht so vielzu arbeiten um das Geld dafür zu verdienen.

Problem der Entscheidung fpr die Bahn auf Langstrecke ist, dass dort pro Person ein Ticket gekauft werden muss. Während ein zusätzlicher Fahrgast im Auto die Kosten der Reise pro Person halbiert. Wie kann dieser ökonomischen Falle geeignet begegnet werden?

Dieses Thema wird mein Umfeld undmich die nächsten Tage begleiten. Ich hoffe, dass wir viele interessante Ansätze finden.

Aus ökologischer Sicht ist alles gesagt. Nur reicht dieseSichtweise für eine breiteVeränderung in der Gesellschaft nicht aus.

Grüne Aktien

Wie parkt man sein Geld bis zum Ruhestand wenn man schon zu alt für private Rentenversicherungen ist?

Eigentlich wollen wir uns in oder mit einer Genossenschaft engagieren. Aber bis dies so weit ist, wird noch Zeit ins Land gehen. Schließlich wollen wir in ein Wohnprojekt investieren, das auf regenerative Energieversorgung, bestenfalls als positiv Energie Haus, setzt. Dieses muss dann auch noch regional stimmig sein, denn womöglich wollen wir später einmal dort selber auch wohnen. Vom Konzept her darf es sich aber nicht um ein Alten- oder Pflegeheim handeln. Mir schwebt ein generationenübergreifendes Wohnen vor. Grob gesagt sollten reiche und arme Bewohner*innen jeden Alters, mit oder ohne Kinder, dort wohnen und sich gegenseitig untertützen. Beispielsweise durch eine gemeinsame Kinderbetreuung, eine Sozialstation mit Verbindung zu Dienstleistern wie Reinigung oder Einkaufsservice. Auch die Mobilität sollte über ökologische Fahrdienste wie ein car- und minibus-sharing sowie gemeinschaftlich nutzbare Fahrräder unterstützt werden.

Bis dahin könnten sich Aktien als Anlage anbieten. Aber welche Aktien „darf“ man denn heute noch kaufen? Grünes Investieren ist Mode geworden, aber wie findet man die richtigen Aktien?
Mir fällt da spontan Tesla ein, weil Elon Musk aus meiner Sicht für ein nachhaltiges Investieren in nachhaltige Technologien steht. Aber als „kleiner“ Automobilkonzern ist die Gefahr des Scheiterns ziemlch groß, weil die „großen“ Autohersteller wie VW die Machtstellung erhalten könnten. Aber in VW zu investieren würde sich für mich verbieten. Insbesondere nachdem die Dieselskandal Erfahrungen den Umgang des Managements mit Umweltproblemen negatv gezeigt hat.

Folglich werde ich heute die Zeit nutzen und Aktien analysieren. Vielleicht kann ich meine Frau ja überzeugen.