Verkehr fürs Klima einschränken?

Ein gutes Interview in unserer Lokalzeitung. NABU und FDP ,eigentlich wegen der Lehren aus Covid Zeit beffragt, diskutiere erneut über die Sinnhaftigkeit der A20 durch SH.

Der Streit zwischen NABU und FDP bezüglich Verkehrsreduzierung durch regionalisierte Wirtschaftskreisläufe ist interssant. Mir stellt sich da die Frage, wer wohl mehr Anhänger hat. FDP oder NABU ?

Weniger Waren über weite Strecken per LKW zu transportieren kann deutliche Unterschiede beim Verbrennen von Diesel bringen. Waren die in der Region erzeugt werden, können also klimafreundlicher zu uns Kunden gelangen. Das hilft dem Klima und meinen kleinen regionalen Unternehmen besonders.

Leider sind die weit transportierten Waren oft billiger. Also müssten wir bereit sein, trotzdem mehr zu bezahlen. Das machen aber zu wenige Verbraucher und nahezu kein Unternehmen. Bleibt die wirtschaftliche Lösung, den Transport teurer zu machen. Zum Beispiel durch höhere Löhne für die Fahrer oder höhere Maut für Langstrecken oder höhere Dieselpreise oder höhere Anforderung an die Motorefizienz der LKW oder….

Ich wünsche mir mehr regionale Wirtschaft. Mein Weg ist dazu die Nutzung regionaler Währung, die natürlich Gutscheine und keine Nationalwährung ist.

Tag199 Bier und Met

Weihnachten ist vorbei, Silvester wurde gefeiert und die letzte winterliche Geburtstagsfeier in unserem Hause steht heute noch an. Da wurde es Zeit das angesetzte Met und Bier des letzten Jahres abzufüllen.
Das Met ist sehr süß geworden, ich nehme an, der Gärvorgang wurde irgendwie unterbrochen, bevor der Zucker aufgebraucht werden konnte. Mal abwarten, wie er nach einigen Wochen in den Flaschen schmecken wird. Es ist meine erste Met Herstellung seit Jahren, so dass die Erfahrung fehlt.

Mit dem Bier habe ich mir wohl wieder einen Tag zu viel Zeit gelassen. Am zweiten Januar waren wi den ganzen Tag unterwegs, also wurde erst am 3ten abgefüllt. Jetzt ist wieder einmal sehr wenig Kohlensäure in den Flaschen.
Es schmeckt aber sehr bitter und kommt in die gewünschte Richtung des Pils, welches ich angestrebt hatte. Also schön kühl lagern und nach meinem Tansania Einsatz dann im März erneut probieren. Bis dahin werden die letzten Vorräte der Alt-Bier Art vielleicht noch reichen.

Der Brau- und Kelteraufwand ist zwar beträchtlich, aber irgendwie ist es auch sehr schön, wenigstens einige Lebens- und Genussmittel selber herzustellen. Mit dem Design eines eigenen Labels für die Bierflaschen beschäftigt sich unsere Tochter. Dann haben wir, sollten wir einmal wieder eingeladen werden, ein schönes Gastgeschenk. Selbstbebasteltes zum Genießen steht wenigstens hinterher nicht in Regalen herum.