Verkehr fürs Klima einschränken?

Ein gutes Interview in unserer Lokalzeitung. NABU und FDP ,eigentlich wegen der Lehren aus Covid Zeit beffragt, diskutiere erneut über die Sinnhaftigkeit der A20 durch SH.

Der Streit zwischen NABU und FDP bezüglich Verkehrsreduzierung durch regionalisierte Wirtschaftskreisläufe ist interssant. Mir stellt sich da die Frage, wer wohl mehr Anhänger hat. FDP oder NABU ?

Weniger Waren über weite Strecken per LKW zu transportieren kann deutliche Unterschiede beim Verbrennen von Diesel bringen. Waren die in der Region erzeugt werden, können also klimafreundlicher zu uns Kunden gelangen. Das hilft dem Klima und meinen kleinen regionalen Unternehmen besonders.

Leider sind die weit transportierten Waren oft billiger. Also müssten wir bereit sein, trotzdem mehr zu bezahlen. Das machen aber zu wenige Verbraucher und nahezu kein Unternehmen. Bleibt die wirtschaftliche Lösung, den Transport teurer zu machen. Zum Beispiel durch höhere Löhne für die Fahrer oder höhere Maut für Langstrecken oder höhere Dieselpreise oder höhere Anforderung an die Motorefizienz der LKW oder….

Ich wünsche mir mehr regionale Wirtschaft. Mein Weg ist dazu die Nutzung regionaler Währung, die natürlich Gutscheine und keine Nationalwährung ist.

Kein Tempo Limit in Deutschland

Warum eigentlich nicht?

Wie ich heute lese, weil dadurch lediglich 0,2% der deutschen CO2 Emissionen gespart werden könnten. Dies kann ja nicht der Grund sein – oder?

Egal ob die Zahl stimmt oder nicht. Egal wer und wie sie berechnet wurde. Eine offensichtliche Fehlinformation ist darin enthaltenen. Denn ich weiß dadurch noch nicht, welchen Anteil die Tempobegrenzung am CO2 Ausstoß des deutschen PKW Verkehr bedeutet. Und eine Angabe in Tonnen CO2 würde vielleicht auch einige Bürger*innen nachdenklich machen.

Um hier mal eine Zahl zu nennen. 0,2% der deutschen Emissionen Stand 2017 sin 1,6 Millionen Tonnen CO2. Lohnt sich das wirklich nicht? Das sind übrigens 1% des Ausstoß des Verkehrs. Wenn man die LKW noch herausnehmen würde kommen wir auf einen noch höheren Prozentsatz.

Wie gesagt, ich weiß nicht wer die Zahlen verbreitet, ich könnte mir aber vorstellen welches Ziel damit verbundenen ist.

Diesel sind nun doch schädlicher als E Autos

Wer hätte es vermutet? Wenn nichts verbrannt wird soll tatsächlich weniger Luft-Schadstoff entstehen. Komisch. Nun hat sogar eine Exxon Studie nachgewiesen, dass zur Förderung von Erdöl und dessen Verarbeitung zu Diesel oder Benzin auch Energie verbraucht. Bislang gehen viele Geschichten Schreiber*innen doch nur davon aus, dass dies für Akkus zuträfe. Wohl gemerkt nur Auto Akkus, die in den Smartphones scheinen da anders bewertet zu werden.

Spaß beiseite, wenn wir Produktion und Verbrauch und Effizienz zusammenrechnen, dann braucht ein E Auto nur 20 Prozent der Energie eines Diesel Autos. Und ein Benziner braucht noch einmal deutlich mehr.

Schade für die, die den altertümlichen Antrieb noch immer schönreden wollen.

Bleibt zu hoffen, dass die Tempolimit Gegner die Motorleistung und Kraft von Elektromltoren bald erkennen. Denn die sind tatsächlich auch noch schneller als andere Autos. Selbst bei US typischen Beschleunigungsrennen gewinnen die E Mobile fast immer wenn sie antreten.

Warum sollte ich Bahn statt PKW fahren?

Meist stellen wir uns die Frage nicht, denn einfacher zu beantworten ist die Frage: „Welche Gründe finde ich fürdieNutzung meines Autos? “

An erster Stelle steht sicher der Komfort. Das Auto steht vor der Tür, ich habe einen Sitzplatz und kann die Musik hören, die ich will. Gepäck kann bequem eingeladen werde.

Wer mit seinem Geld rechnen muss, der müsste sich eigentlich meistens für Bus und Bahn entscheiden, denn diesind deutlich günstiger. Hier widersprechen natürlich Viele, denn wenn man nur die Sprikosten rechnet kommt man zu anderen Ergebnissen. Die „eh da Kosten“ weil der PKW eh schon herumsteht fallen nicht auf. Laut ADAC belaufen sich die Kosten für ein typisches Auto bei typischen Fahrleistungen auf etwa 500,€ pro Monat. Ich bin persönlich dementsprechend glücklich eines unserer Fahrzeuge abgschafft zu haben. Da brauche ich nicht so vielzu arbeiten um das Geld dafür zu verdienen.

Problem der Entscheidung fpr die Bahn auf Langstrecke ist, dass dort pro Person ein Ticket gekauft werden muss. Während ein zusätzlicher Fahrgast im Auto die Kosten der Reise pro Person halbiert. Wie kann dieser ökonomischen Falle geeignet begegnet werden?

Dieses Thema wird mein Umfeld undmich die nächsten Tage begleiten. Ich hoffe, dass wir viele interessante Ansätze finden.

Aus ökologischer Sicht ist alles gesagt. Nur reicht dieseSichtweise für eine breiteVeränderung in der Gesellschaft nicht aus.

Kreuzfahrten haben Vorteile

Ein Passagierschiff hat einen geringeren CO2 Ausstoß pro Passagier als ein PKW. Ein gutes Argument dafür, dass nicht jeder mit seinem Auto in den Urlaub fahren muss. Staus werden vermieden und die vielen Autokühlboxen für die Versorgung auf der Straße braucht man auch nicht.

Zugegeben die Berechnung basiert auf PKW die mit nur einer Person fahren, gegenüber ausgebuchten Schiffen inkl. Personal.

Im Berufsverkehr gäbe es auch noch die Bus oder Bahn als Alternative.

Weiterer Vorteil ist die meist dieselelektrische Antriebsweise, die nur wenige Busse, einige Hybrid PKW und Diesel Bahnen einsetzen. Der Wirkungsgrad der großen Schiffsdiesel ist deutlich höher als der von Automotoren. Alles gut also.

Obwohl? Der Schiffsdiesel Treibstoff ist Schweröl, also der Abfall, der bei der Herstellung von Benzin und Dieselkraftstoff entsteht. Dieser stark mit Schwefel belastete Treibstoff wird dann halt auf See verbrannt damit unsere Städte icht zu dreckig sind.

Manchmal allerdings parken die Kreuzfahrer in Häfen und lassen ihre Maschinen laufen. Das Blockheizkraftwerk an Bord ist zwar eine gute Sache, aber nicht mit den verdreckten Schweröl.

Messungen haben übrigens ergeben, dass die Luftschadstoffbelastung an Deck meist deutlich höher ist als in deutschen Großstädten an Hauptverkehrsstraßen.

Dann man schönen, erholsamen und gesunden Urlaub.