Die Abwrackprämie wird auf Eis gelegt

Aufgrund der Auswirkungen der Corona Epidemie auf die Wirtschaftliche Entwicklung wird in Zypern die Auto-Abwrackprämie auf Eis gelegt.
Ganz im Gegenteil übrigens zu Deutschland, wo immer noch darüber verhandelt wird, wie hoch denn die Förderungen der Automobilindustrie durch den Steuerzahler ausfallen soll.

Wenn wir Steuergelder für Hilfen nach und während der Pandemie ausgeben, dann doch bitte sinnvoll sozial und ökologisch.

Unternehmen, die den Lebensraum zerstören müssen wir nicht am Leben erhalten. Unternehmen, die statt dessen sich neu gründen um Lebensräume und Umwelt zu unterstützen schon.

Wesentlich sind für uns Einwohner aber die Stützen der sozial benachteiligten Menschen. Und einem Harz IV Empfänger nützt eine Autoprämie mit Sicherheit nicht im täglichen Leben. Hier kann dann lieber ein Konsumgutschein für den regionalen Einkauf verteilt werden. Jeder Euro, den wir in unserer direkten Umgebung ausgeben, der kommt auch der persönlichen Umwelt zugute. Selbst wenn damit kein ökologisch sinnvolles Produkt oder Dienstleistung erworben werden sollte.

Bahn statt Auto?

Neben der Covid 19 Thematik gibt es ja auch noch die anderen Themen.
Zum Beispiel das immer wieder dargestellte Verspätungsthema der Bahn. Eigentlich können wir mit deren Pünktlichkeit ganz zufrieden sein, denn mit dem Auto sind wir meist mit mehr Verspätung unterwegs. Aber da haben wir ja immer eine gute Begründung, die uns gefällt. Bei der Bahn bemerken wir hingegen kaum, wenn man rechtzeitig am Ziel ist.

Ein schöner Vorschlag in einer der vielen Diskussionsrunden um die Bewältigung der finanziellen Herausforderungen durch die Covid Krise in Deutschland ging in Richtung Autoverkehr.
Wenn man jetzt das Geld aus den Hilfspaketen wieder einsparen möchte könnte man doch auf die geplanten Straßen Neubauten verzichten. Neben dem Geld sparen wir auch gleich Verkehr ein. Denn alle wissen es ja, je mehr Straßen, desto mehr wird darauf gefahren.
Bei der Bahn argumentiert man meist noch anders herum. Da wir häufig gefragt, warum solle man denn eine Schiene bauen? Es fährt dann doch womöglich kaum jemand darauf.
Das ist sicher falsch, aber eine typische Begründung.

Leider werden auch viele Bahnlinien nicht erweitert, obwohl ein höherer Bedarf schon vorhanden ist. Typisch hier: Last Straßen bauen, weil die Züge zu voll sind. Da ist sogar etwas wahres dran, den Straßen sind schneller und billiger herzustellen.

Wenn also weniger Straßen neu gebaut würden, aber mehr Bahnstrecken, dann könnte die CO2 Belastung deutlich sinken. Seit Anfang des Jahres 2018 fahren alle Züge im Fernverkehr der Deutschen Bahn mit Ökostrom.

Kein Tempo Limit in Deutschland

Warum eigentlich nicht?

Wie ich heute lese, weil dadurch lediglich 0,2% der deutschen CO2 Emissionen gespart werden könnten. Dies kann ja nicht der Grund sein – oder?

Egal ob die Zahl stimmt oder nicht. Egal wer und wie sie berechnet wurde. Eine offensichtliche Fehlinformation ist darin enthaltenen. Denn ich weiß dadurch noch nicht, welchen Anteil die Tempobegrenzung am CO2 Ausstoß des deutschen PKW Verkehr bedeutet. Und eine Angabe in Tonnen CO2 würde vielleicht auch einige Bürger*innen nachdenklich machen.

Um hier mal eine Zahl zu nennen. 0,2% der deutschen Emissionen Stand 2017 sin 1,6 Millionen Tonnen CO2. Lohnt sich das wirklich nicht? Das sind übrigens 1% des Ausstoß des Verkehrs. Wenn man die LKW noch herausnehmen würde kommen wir auf einen noch höheren Prozentsatz.

Wie gesagt, ich weiß nicht wer die Zahlen verbreitet, ich könnte mir aber vorstellen welches Ziel damit verbundenen ist.

Diesel sind nun doch schädlicher als E Autos

Wer hätte es vermutet? Wenn nichts verbrannt wird soll tatsächlich weniger Luft-Schadstoff entstehen. Komisch. Nun hat sogar eine Exxon Studie nachgewiesen, dass zur Förderung von Erdöl und dessen Verarbeitung zu Diesel oder Benzin auch Energie verbraucht. Bislang gehen viele Geschichten Schreiber*innen doch nur davon aus, dass dies für Akkus zuträfe. Wohl gemerkt nur Auto Akkus, die in den Smartphones scheinen da anders bewertet zu werden.

Spaß beiseite, wenn wir Produktion und Verbrauch und Effizienz zusammenrechnen, dann braucht ein E Auto nur 20 Prozent der Energie eines Diesel Autos. Und ein Benziner braucht noch einmal deutlich mehr.

Schade für die, die den altertümlichen Antrieb noch immer schönreden wollen.

Bleibt zu hoffen, dass die Tempolimit Gegner die Motorleistung und Kraft von Elektromltoren bald erkennen. Denn die sind tatsächlich auch noch schneller als andere Autos. Selbst bei US typischen Beschleunigungsrennen gewinnen die E Mobile fast immer wenn sie antreten.

Warum sollte ich Bahn statt PKW fahren?

Meist stellen wir uns die Frage nicht, denn einfacher zu beantworten ist die Frage: „Welche Gründe finde ich fürdieNutzung meines Autos? “

An erster Stelle steht sicher der Komfort. Das Auto steht vor der Tür, ich habe einen Sitzplatz und kann die Musik hören, die ich will. Gepäck kann bequem eingeladen werde.

Wer mit seinem Geld rechnen muss, der müsste sich eigentlich meistens für Bus und Bahn entscheiden, denn diesind deutlich günstiger. Hier widersprechen natürlich Viele, denn wenn man nur die Sprikosten rechnet kommt man zu anderen Ergebnissen. Die „eh da Kosten“ weil der PKW eh schon herumsteht fallen nicht auf. Laut ADAC belaufen sich die Kosten für ein typisches Auto bei typischen Fahrleistungen auf etwa 500,€ pro Monat. Ich bin persönlich dementsprechend glücklich eines unserer Fahrzeuge abgschafft zu haben. Da brauche ich nicht so vielzu arbeiten um das Geld dafür zu verdienen.

Problem der Entscheidung fpr die Bahn auf Langstrecke ist, dass dort pro Person ein Ticket gekauft werden muss. Während ein zusätzlicher Fahrgast im Auto die Kosten der Reise pro Person halbiert. Wie kann dieser ökonomischen Falle geeignet begegnet werden?

Dieses Thema wird mein Umfeld undmich die nächsten Tage begleiten. Ich hoffe, dass wir viele interessante Ansätze finden.

Aus ökologischer Sicht ist alles gesagt. Nur reicht dieseSichtweise für eine breiteVeränderung in der Gesellschaft nicht aus.

Luftverschmutzung in Kiel

Halbherzig sind sogar die Vorschläge des von mir durchaus geschätzten Umweltministers Jan Philipp. Realpoloitik ist leider schwieriger als Oppositionsarbeit. Eine Verbesserung der Luftqualität kann durch Reduzierung des MIV , dem motorisierten Individualverkehr, erreicht werden. Dies kann ohne Verbote erfolgen. Man müsste sich als Stadtverwaltung nur trauen, weniger Parkplätze zu schaffen und höhere Kosten für Praken und ggf Straßennutzung zu erheben.

Aber technisch mit Luftfiltern und ggf 200m Fahrverbot zu versuchen ein Verschmutzungsprobllem zu lösen ist aus meiner Sicht Blödsinn. Wenn Luftfilter, dann bitte Bäume, Sträucher, Moose oder Algen einsetzen. Mit begrünten Fahrspuren würde Stadt und Luftqualität gesteigert.

Ich weiß natürlich, dass sich diese Vorschläge heute noch nicht durchsetzen lasen. Realpolitik in einem PKW begeisterten Deutschland sieht dann oft hilflos aus.