Kein Tempo Limit in Deutschland

Warum eigentlich nicht?

Wie ich heute lese, weil dadurch lediglich 0,2% der deutschen CO2 Emissionen gespart werden könnten. Dies kann ja nicht der Grund sein – oder?

Egal ob die Zahl stimmt oder nicht. Egal wer und wie sie berechnet wurde. Eine offensichtliche Fehlinformation ist darin enthaltenen. Denn ich weiß dadurch noch nicht, welchen Anteil die Tempobegrenzung am CO2 Ausstoß des deutschen PKW Verkehr bedeutet. Und eine Angabe in Tonnen CO2 würde vielleicht auch einige Bürger*innen nachdenklich machen.

Um hier mal eine Zahl zu nennen. 0,2% der deutschen Emissionen Stand 2017 sin 1,6 Millionen Tonnen CO2. Lohnt sich das wirklich nicht? Das sind übrigens 1% des Ausstoß des Verkehrs. Wenn man die LKW noch herausnehmen würde kommen wir auf einen noch höheren Prozentsatz.

Wie gesagt, ich weiß nicht wer die Zahlen verbreitet, ich könnte mir aber vorstellen welches Ziel damit verbundenen ist.

Diesel sind nun doch schädlicher als E Autos

Wer hätte es vermutet? Wenn nichts verbrannt wird soll tatsächlich weniger Luft-Schadstoff entstehen. Komisch. Nun hat sogar eine Exxon Studie nachgewiesen, dass zur Förderung von Erdöl und dessen Verarbeitung zu Diesel oder Benzin auch Energie verbraucht. Bislang gehen viele Geschichten Schreiber*innen doch nur davon aus, dass dies für Akkus zuträfe. Wohl gemerkt nur Auto Akkus, die in den Smartphones scheinen da anders bewertet zu werden.

Spaß beiseite, wenn wir Produktion und Verbrauch und Effizienz zusammenrechnen, dann braucht ein E Auto nur 20 Prozent der Energie eines Diesel Autos. Und ein Benziner braucht noch einmal deutlich mehr.

Schade für die, die den altertümlichen Antrieb noch immer schönreden wollen.

Bleibt zu hoffen, dass die Tempolimit Gegner die Motorleistung und Kraft von Elektromltoren bald erkennen. Denn die sind tatsächlich auch noch schneller als andere Autos. Selbst bei US typischen Beschleunigungsrennen gewinnen die E Mobile fast immer wenn sie antreten.

Warum sollte ich Bahn statt PKW fahren?

Meist stellen wir uns die Frage nicht, denn einfacher zu beantworten ist die Frage: „Welche Gründe finde ich fürdieNutzung meines Autos? “

An erster Stelle steht sicher der Komfort. Das Auto steht vor der Tür, ich habe einen Sitzplatz und kann die Musik hören, die ich will. Gepäck kann bequem eingeladen werde.

Wer mit seinem Geld rechnen muss, der müsste sich eigentlich meistens für Bus und Bahn entscheiden, denn diesind deutlich günstiger. Hier widersprechen natürlich Viele, denn wenn man nur die Sprikosten rechnet kommt man zu anderen Ergebnissen. Die „eh da Kosten“ weil der PKW eh schon herumsteht fallen nicht auf. Laut ADAC belaufen sich die Kosten für ein typisches Auto bei typischen Fahrleistungen auf etwa 500,€ pro Monat. Ich bin persönlich dementsprechend glücklich eines unserer Fahrzeuge abgschafft zu haben. Da brauche ich nicht so vielzu arbeiten um das Geld dafür zu verdienen.

Problem der Entscheidung fpr die Bahn auf Langstrecke ist, dass dort pro Person ein Ticket gekauft werden muss. Während ein zusätzlicher Fahrgast im Auto die Kosten der Reise pro Person halbiert. Wie kann dieser ökonomischen Falle geeignet begegnet werden?

Dieses Thema wird mein Umfeld undmich die nächsten Tage begleiten. Ich hoffe, dass wir viele interessante Ansätze finden.

Aus ökologischer Sicht ist alles gesagt. Nur reicht dieseSichtweise für eine breiteVeränderung in der Gesellschaft nicht aus.

Luftverschmutzung in Kiel

Halbherzig sind sogar die Vorschläge des von mir durchaus geschätzten Umweltministers Jan Philipp. Realpoloitik ist leider schwieriger als Oppositionsarbeit. Eine Verbesserung der Luftqualität kann durch Reduzierung des MIV , dem motorisierten Individualverkehr, erreicht werden. Dies kann ohne Verbote erfolgen. Man müsste sich als Stadtverwaltung nur trauen, weniger Parkplätze zu schaffen und höhere Kosten für Praken und ggf Straßennutzung zu erheben.

Aber technisch mit Luftfiltern und ggf 200m Fahrverbot zu versuchen ein Verschmutzungsprobllem zu lösen ist aus meiner Sicht Blödsinn. Wenn Luftfilter, dann bitte Bäume, Sträucher, Moose oder Algen einsetzen. Mit begrünten Fahrspuren würde Stadt und Luftqualität gesteigert.

Ich weiß natürlich, dass sich diese Vorschläge heute noch nicht durchsetzen lasen. Realpolitik in einem PKW begeisterten Deutschland sieht dann oft hilflos aus.

E-Bike aus dem Ural – gute Idee

Vor Jahrzehnten bin ich Lada gefahren, einen Niva. Noch immer bin ich begeistert von den robusten Geländeeigenschaften. Aber der Verbrauch und Komfort sind für heutige Verhältnisse nicht mehr vertretbar.
Auch schwärme ich seit Jahrzehnten von den alten Ural Beiwagen Motorrädern, die ja auf BMW Basis gebaut werden. Aber auch hier warnten mich Spezialisten immer erfolgreich vor technischen Problemen und geringer Qualität.

Nun werde ich aber wieder hellhörig, denn es gibt scheinbar Überlegungen und Tests mit dem Ural Gespann und E-Motor. Da ich den Motor schon aus der Zero kenne glaube ich fest an den technischen Erfolg. Ob der Mut des Anbieters aber ausreicht, das Konzept auch zu verwirklichen?
Ich könnte mir durchaus vorstellen, so ein schönes Gespann für die kurzen Besorgungen oder Camping Ausflüge zu erwerben. Und das sogar ohne zu schlechtes Klima Gewissen.

Natürlich könnte ich auch den Niva elektrisch ausrüsten und wieder genießen. Dazu wird es wohl nicht kommen, denn dafür habe ich schon ein anderes Oldtimer Auto ausgewählt. Mein erstes Auto, das ich als 17-jähriger erstanden und hergerichtet hatte.

Natürlich kein Tempolimit auf Autobahnen

Wer hätte anderes erwartet? Der Bundestag lehnt den Grünen Antrag auf ein Tempolimit ab. Diesmal wurde nur 130 km/h gefordert. Wir wollten auch schon einmal 💯 haben. Physikalisch, unter dem Gesichtspunkt der Energieeffizienz müssten es sogar maximal 80km/h sein.

Aber Argumente wie besserer Verkehrsfluss, weniger Unfalltote, geringerer Spritverbrauch oder ca 2 Mill. Tonnen weniger CO2 Ausstoß pro Jahr wurden erneut missachtet. Schade.

Warum eigentlich? Ist die in letzter Zeit so oft U Autolobby immer noch so stark? Oder sind deutsche Autofahrer so uneinsichtig?