Keine Post mehr nach China

Das verstehe ich nicht. Warum wird nicht mehr geliefert, aber Post aus China wird weiterhin zugestellt? Ich hatte bislang den Eindruck dass diese Richtung der Sendungen die höhere Gefahr darstellen würde sich mit dem Corona Virus zu infizieren.

So lange man nicht über die Möglichkeit von 7bertragungswegen Bescheid weiß finde ich die Reise und Waren Beschränkung aber vertretbar.

Was Sturmflut bedeutet

In der heutigen Rundschau sehr schön beschrieben. Eine Folge von Sturmfluten führt nicht nur zu Gefahren durch die Nordsee. Sicherlich weichen Deiche auf und können brechen.

Allerdings werden die tiefliegenden Küsten Regionen bei viel Regen in SH vom Binnenland aus unter Wasser gesetzt.

Was nun?

Beamte gesucht, Beamte bekommen weiter kein Weihnachtsgeld

Im November 2019 unternahm die SH Regierung einen Versuch, den öffentlichen Dienst für Fachkräfte attraktiver zu machen. Tarife der Angestellten auch schnell auf die Beamten zu übertragen ist ein guter Weg.

Es blieb damals abermals dabei, dass die Sonderzahlung im Dezember nicht gezahlt wird. Dies ist ungerecht.

Heute lese ich in meiner Lokalzeitung, dass SH deutliche Steuer Mehreinnahmen hat. Das Geld wird investiert. Aber wir Beamte dürfen weiterhin auf die lange versprochen Zahlungen zu Weihnachten verzichten.

Laut Urteil des Schleswiger Verwaltungsgericht 2018 ist die teilweise Wiedereinführung nötig. Schon damals merkte das Finanzministerium an, dieses im Jahre 2019 zu berücksichtigen. Jetzt haben wir schon 2020 und die separate Entlohnung fehlt weiterhin. Seit 2007 verzichten Beamte unfreiwillig auf einen Teil ihrer Besoldung, weil es damals der Finanzkasse so schlecht ging.

Wie soll das zu investierende Geld denn ausgegebenen werden? Schon heute können oft Mittel in den Kommunen nicht ausgegebenen werden, weil das Personal fehlt. Unter aktuellen Arbeitsbedingungen und Besoldungsregeln gehen viele Fachkräfte lieber in private Unternehmen.

Es passt aus meiner Sicht nicht zusammen, über den Mangel an Verwaltungskräften zu klagen und die gemachten Versprechungen zzur Weihnachtsgeld Regelung immer wieder zu brechen.

10 Jahre eigenes BHKW

Die KWK Förderung läuft aus, wenn ich unser BHKW nicht modernisiere. Aber was soll man modernisieren, wenn man einen ausgewiesenen Wirkungsgrad von über 100% hat?
Als Techniker weiß ich natürlich, dass die Berechnung das Wirkungsgrades auf Basis des Gas Brennwertes nicht wissenschaftlich korrekt ist, denn der Wasserdampf Gehalt im zu verbrennenden Gas wird im Kondensator zusätzlich in Wärme zum Beheizen des Hauses genutzt.
Egal, das Haus ist verkauft und die steuerliche Abschreibung ist auch vorbei. Ärgerlich ist aus ökonomischer Sicht nur, dass im letzten Jahr noch recht hohe Instandhaltunskosten entstanden sind.
Unsere Erfahrungen mit einen kleinen BHKW als einzige Wärmequelle für ein großes Haus sind durchaus positiv. Durch den hohen Wärmebedarf lohnt sich ein großer Warmwasserspeicher bei recht geringer Wärmeleistung des BHKW. Die normalen Betriebsstunden lagen bei ca 50% des maximalen Jahreswertes. Dadurch ist die Wirtschaftlichkeit gegeben. Im Sommer läuft der Dachs kaum, im Winter fast 24h pro Tag.

Und am Ende kann man sich sogar über die CO2 Einsparung freuen. Da dieses BHKW ja auch Strom erzeugt, quasi als Abfallprodukt, errechnet sich eine CO2 Ersparnis auch aus den vermiedenen gekauften Stromernergien.

Wir haben jährlich ca 8 Tonnen eingespart, somit 80 Tonnen in den letzten zehn Jahren. Für einen Privathaushalt ist das ganz ordentlich.

Was könnte man damit tun?

– Nach meinen Berechnungen verursachen die Müll Laster, die den Biomüll vom Kreis Steinburg nach Lübeck kutschieren jährlich ca 68 Tonnen CO2
– Man könnte mit unserer Zoe (betankt an PV Anlage und grünem Strom) ca 1.600.000 km Auto fahren (50g/km), das wären jährlich 16 tkm, was in etwa unserer Fahrleistung entspricht.
– Man könnte eine Flugreise von ca 380.000 km unternehmen (etwa eine Projektreise mit unserem Tansania Verein für alle Mitreisenden)
– Man kann sich aber auch freuen, einen kleinen privaten Anteil am Klimaschutz geleistet zu haben

Buschbrände und Flut

In Australien brennt der Busch und und Indonesien fällt so viel Regen wie seit 1866 nicht mehr.
In Indonesien solle es sogar eine Behörde geben, die sich mit Wetterbeeinflussung befasst und nun versucht, die Regenfälle auf den Ozean um zu leiten. Ob die Australier auch irgendwie Wolken herbeizaubern wollen weiß ich aber nicht.

Parallel höre ich mir gerade ein Fachbuch an. (Schönburg, Alexander von Weltgeschichte to go) gelesen von Christoph Maria Herbst.
Darin wird spaßig die Fragen nach Geschichtsverständnis und unserer menschlichen Rolle auf diesem Planeten gestellt und beantwortet.Wir Menschen besiedeln den Patienten Erde erst seit sehr kurzer Zeit. Wir haben ihn aber auch ganz ordentlich verändert. Anders herum betrachtet sind die Veränderungen eigentlich hauptsächlich für uns wichtig – oder gefährlich, denn die Erde lebt auch nach uns weiter.

Und wenn wir denken, Asien und Australien sind doch weit weg, was kümmert es mich?
Dem seien die Investitionen in Regenwasserschutzanlagen vor Augen geführt, die auch bei uns in Norddeutschland schon seit Jahren laufen. Als Beispiel hier nur ein Pumpwerk in 2013 genannt.
Das Problem für und Schleswig Holsteiner Nordsee-Küstenbewohner ist, dass wir vermehrt das Regenwasser nicht mehr über alte Siele in die Nordsee ableiten können. Hier wird kräftig in Pumpwerke investiert. Diese brauchen Energie, Wartung und viel Geld.

Es gibt übrigens eine imponierende Simulationsseite, auf der man den Anstieg der Meeresspiegel auswählen kann und sich die dadurch überfluteten Gebiete darstellen lässt.
An der Küste in Niedersachsen und Holstein wird es schnell nass.

Service im Internetzeitalter

Jetzt muss ich mal Frust los lassen der sich über die letzten Wochen mit Dienstleistern und Verkäufern im Internet aufgebaut hat. Früher war es so, dass man einen Kunden gewinnen wollte und diesen dann halten musste. Heute scheind die Werbung um Neukunden so effektiv zu sein, dass berechtigte Anfragen bei falscher Leistungserbringung oft sehr unprofessionell bearbeitet werden.
Ich habe letztens ein Visum beantragen wollen, im Internet fand sich sogar eine Telefonnummer der Botschaft für Visa Angelegenheiten. Aber egal wann ich dort anrief wurde ich nach drei Minuten Warteschleife direkt abgeworfen und musste neu wählen. Nach zwei Tagen habe ich augegeben. Danach nutzte ich das Online Visa Portal und quälte mich durch das nicht sehr ergonomisch aufgebaute Formular. Leider konnte ich das in der auch online verfügbaren Anleitung avisierte Gratis Visum für akkademische Reisen nicht beantragen, so dass ich wieder 50$ für ein Standard Visum zahlen muss. Dies wäre nicht so schlimm, wenn wir nicht 19 Visa bräuchten und somit unser Budget der Bildungsreise deutlich schröpfen mussten.
Letztes Jahr brauchte ich ein neues Akkupack für mein Smartphone und war glücklich, dieses nicht bei Amazon kaufen zu müssen. Ein deutscher Händler, Real online, bot es auch an. Aber ähnlich wie bei Amazon vermitteln die auch oft weitere shops zur Auslieferung. Nachdem ich rechtzeitig vor meinem Indonesien Einsatz bestellt habe sollte der Akku auch vor Abreise geliefert werden. Nach meiner Rückkehr (vier Wochen) war immer noch kein Akku angekommen, auf Nachfrage hieß es, er sei geliefert und das Problem läge bei der Post. Nach einer Woche Mailverkehr (ein Anruf hätte das in 10 Minuten klären können, aber wo ist die Service Rufnummer?) wurde versprochen, das der Akku erneut zugestellt wird. Mittlerweile stand meine Nepal Reise an und ich reiste erneut mit defektem Smartphone und großer alter Powerbank ab. Wie gehabt war nach der Rückkehr noch immer kein Paket angekommen. Erneute schriftliche Beschwerde führte zur gleichen Zusage, dass wieder geliefert werden würde. Nach zwei Wochen kündigte ich schriftlich meinen Auftrag nach drei Monaten nicht Erfüllung. Diese Kündigung wurde sehr schnell bestätigt und ich bestellte dann bei Amazon. Mit schlechtem Gewissen aber mit neuem Akku nach zwei Tagen ist das mobile Kommunizieren nun wieder deutlich angenehmer.

Und heute ärgere ich mich über check24, die mit sehr freundlicher Werbung durch fröhliche Menschen auf sich aufmerksam machten. Für ein kleines privates Projekt muss ich einige Tage nach Tunesien. Mein Projektpartner schlug mir eine pauschale Buchung über eben dieses Portal vor, damit ich günstig im gleichen Hotel übernachten könne, in dem auch er den Januar verbringt. Kurz mit meiner Frau geklärt, dass wir gemeinsam einige Tage Sonne tanken und ich das geschäftliche während dessen erledigen kann und unverschämt günstig (Nebensaison) gebucht. Die Bestätigungsmails kamen schnell und das Geld wurde umgehend von der Kreditkarte abgebucht. So weit so gut, nur danach kam dann eine Mail, dass ich im Bestellformular unsere Vor und Nachnamen vertauscht hab und somit die Einreise in Tunesien gefährdet sein wird. Gegen eine Gebühr können sie das ändern. Da ich schon einmal etwas übder dieses Portal gekauft habe, sind meine Stammdaten dort eingetragen und wurden automatisch in das Bestellformular übertragen. Drei Mails später gebe ich auf und zahle die Zusatzgebühr mit dem festen Vorsatz, nie wieder dort etwas zu erwerben. NAch der Reise werde ich meinen Account dort löschen.

Dieses Verhalten erinnert mich an ein sehr ungutes Erlebnis bei fluege de vor Jahren, als ich für eine Gruppenreise mehrere Flüge buchen musste. Obwohl wir alle Angebote nach Zusatzversicherungen online abgelehnt hatten, wurden diese trotzdem gebucht. Nur über lange Telefonate und viel Schriftverkehr konnten wir auf diese Leistungen verzichten, da wir anderweitig abgesichert waren. Firmenpolitik damals: wir verkaufen nicht ohne Zusatzleistungen!

Was lerne ich daraus? Kaufe lieber live bei Menschen. Für unsere derzeitige Tansania Projektreise haben wir dies über ein reales Reisebüro getan und das war auch gut so, denn es traten tatsäcchlich Probleme mit der Fluggesellschaft auf. Das Büro hat aber gut reagiert und uns den Stress abgenommen.
Auch unsere dieses Jahr geplante große Familienreise lassen wir über ein Reisebüro buchen. Bislang läuft die Abstimmung untereinander sehr angenehm.

Tag199 Bier und Met

Weihnachten ist vorbei, Silvester wurde gefeiert und die letzte winterliche Geburtstagsfeier in unserem Hause steht heute noch an. Da wurde es Zeit das angesetzte Met und Bier des letzten Jahres abzufüllen.
Das Met ist sehr süß geworden, ich nehme an, der Gärvorgang wurde irgendwie unterbrochen, bevor der Zucker aufgebraucht werden konnte. Mal abwarten, wie er nach einigen Wochen in den Flaschen schmecken wird. Es ist meine erste Met Herstellung seit Jahren, so dass die Erfahrung fehlt.

Mit dem Bier habe ich mir wohl wieder einen Tag zu viel Zeit gelassen. Am zweiten Januar waren wi den ganzen Tag unterwegs, also wurde erst am 3ten abgefüllt. Jetzt ist wieder einmal sehr wenig Kohlensäure in den Flaschen.
Es schmeckt aber sehr bitter und kommt in die gewünschte Richtung des Pils, welches ich angestrebt hatte. Also schön kühl lagern und nach meinem Tansania Einsatz dann im März erneut probieren. Bis dahin werden die letzten Vorräte der Alt-Bier Art vielleicht noch reichen.

Der Brau- und Kelteraufwand ist zwar beträchtlich, aber irgendwie ist es auch sehr schön, wenigstens einige Lebens- und Genussmittel selber herzustellen. Mit dem Design eines eigenen Labels für die Bierflaschen beschäftigt sich unsere Tochter. Dann haben wir, sollten wir einmal wieder eingeladen werden, ein schönes Gastgeschenk. Selbstbebasteltes zum Genießen steht wenigstens hinterher nicht in Regalen herum.