Lehrermangel und Personalpolitik

Die im Artikel genannten 2400 Lehrer*innen in SH sind um zwei Nullen zu niedrig. Bei genügend Mathe Unterricht fällt das auf.

Aber Tippfehler dürfen passieren. Was nicht sein kann ist, dass sich die Prognosen, wie viele Lehrkräfte denn gebraucht werden, noch nicht aus vorhandenen Daten berechnen. Ich vermute, dass dies in verantwortlichen Ministerien nicht gewollt war. Denn wenn Zahlen einen Bedarf belegen, ist es schwerer Personal durch nicht Ausschreibung einzusparen.

Aber viel wichtiger ist, dass im öffentlichen Dienst immer weniger Menschen arbeiten wollen. Karriere- und Einkommens- Chancen sind in privaten Unternehmen oftmals attraktiver. Wenn wir hier nicht handeln, dann müssen wir nicht nur in Schulen Dienstleistungen einstellen. Auch in Verwaltungen sind schon jetzt nicht genug Fachkräfte zu bekommen.

Private Unternehmen müssen in diesen Fällen die Produktion einstellen oder durch Maschinen unterstützen. Ich hoffe, dass es in Schulen nicht dazu kommt.

Macht uns Lehrer*innen das Unterrichten einfacher und bezahlt die Grundschullehrer*innen fairer. Nehmt uns z.B. Nebenaufgaben ab und schafft vernünftige Arbeitsräume an den Schulen. Werbt für einen der interessantesten Berufe den es gibt dann gerne auch in Schulen bei unseren Schülern. Die erfolgreiche Personal Gewinnung ist ein langfristiges Projekt, was aber sofort angegangen werden muss.

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