Kooperation gegen Funklöcher

http://zeitung.shz.de/norddeutscherundschau/2237/article/1003158/17/2/render/?token=8f4bfdf76175df9095d1f83a73b8a346

Es wurde Zeit für die Zusammenarbeit. Aus wirtschaftlichen Gründen konnten bislang die Funklöcher nicht vermieden werden. Welcher Netzbetreiber baut schon Sendeeinrichtungen auf, mit denen kei Geld verdient wird?

Die 5G Ausschreibung hat jetzt zumindest für geteiltes Leid gesorgt, denn so wird die Vertragserfüllung zum Schließen der Versorgungslücken gemeinsam erreicht.

Aber, so weit ich weiß müssen nur 98% versorgt sein. Da finden sich dann schon noch genügend weiße Flächen.

Übrigens gibt es eine Menge Apps fürs smarte phone mit denen man die vorhandenen Masten inkl. Standort auffinden kann. Das sind erschreckend viele.

Altlasten nicht vergessen. Wichtig

Munition gehört nicht ins Meer. Genauso wenig wie anderer Müll.Darum ist Jan Phillips Ansatz richtig, endlich mit dem Aufräumen zu beginnen. Räumung alter Munition nach über 50 Jahren.

Wie machen wir das eigentlich zu Hause? Lassen wir dort hoch gefährliche Dinge einfach liegen und vergessen die Gefahren? Ich hoffe doch, dass wir mehr Verantwortung spüren.

Ein ähnliches Thema steht übrigens auch in vielen Kommunen an. Wie lange wollen wir die alten Mülldeponien noch dulden? Wir wissen, dass sie gefährlich sind und beoba4und pflegen sie. Aber was ist, wenn das Budget für deren Nachsorge aufgebraucht sein wird? Vergessen wir dann einfach die Giftstoffe?

So weit darf es nicht kommen. Lasst uns endlich aufräumen. Wenn Geld wieder mehr kostet, schaffen wir das nie. Und Umwelttechnik (know how) zu entwickeln kann zukünftig ein wertvolles Wirtschaftsgut werden. Die weltweiten Bedarfe an Lösungen steigen.

Arzt in Hamburg, also Tagesausflug einplanen

Wir sind dieses Jahr extra nach Itzehoe umgezogen, damit die Ärzte und Behandlungscentren nicht so weit weg sind. Wie sich herausstellt sind aber hier Termine für Hausarzt oder Physiotherapie auch schwer zu erhalten. Alle scheinen gut oder zu gut ausgelastet zu sein.
Für besondere Behandlungen müssen weiterhin weite Wege akzeptiert werden. Vorgestern zum Beispiel zum Eilbeker Krankenhaus in Hamburg.
Wie es sich für einen Grünen gehört sind wir per Bahn angereist. Dies war sicherlich auch in Bezug auf Parkplatzstress und Verkehrsdichte die richtige Entscheidung. Durch unseren mitzuführenden Rollstuhl wird es aber oft schwierig, Busse und Bahnen zu nutzen. Hamburg ist dafür zwar ganz gut ausgerüstet, aber der Teufel steckt immer wieder im Detail. Mansche Aufzüge sind mit Warteschlangen versehen, weil einige Menschen lieber Aufzug fahren als Treppen zu laufen. Auch ist die Beförderungsgeschwindigkeit recht niedrig und der einzige Aufzug oft am falschen Ende des Bahnsteigs für den eigenen Bedarf. Wir verpassen also regelmäßig den nächstmöglichen Anschluss.
Trotzdem war die Entscheidung richtig und wir hatten mehrere schöne Erlebnisse. Eine interessante Beobachtung am Bahnhof Pinneberg kam hinzu. Dort stad ein E-Hybridbus des Stadtlinie. Schön, dass zumindest Pinneberg auch schon neuere Antriebe einsetzt. Davon können wir im Kreis Steinburg vorerst nur träumen.

Weil wir schon einmal da waren nutzten wir den Aufenthalt in Hamburg um in ein gutes Reisebüro zu gehen. Leider habe ich mit den angefragten Büros in unserem Heimatort noch keine sehr guten Erfahrungen sammeln können.
Zugegeben, erstmals haben wir uns selber die Mühe gemacht und die große Reise im nächsten Jahr genauer beschrieben und vorgeplant. Jetzt steht nur noch die Fleißarbeit an, Hotels, Vermieter und Tickets zu organisieren. Eigentlich könnte man das jetzt auch selber machen. Nur hatten wir vormals die (absurde?) Vorstellung, in ein Reisebüro zu gehen, grob das Ziel, die Wünsche und die Reisegegend zu nennen um danach einen guten Reisevorschlag zu erhalten.
Dies klappt aber nur in Romanen und Filmen, wie mir scheint.

Zum Abschluss ein tolles Essen in einem sehr schönen Bistro in Eppendorf. Allerdings waren die Kellnerinnen etwas verplant, so dass wir mehrfach ewig auf unsere Bestellungen warteten.

Danach per Bahn wieder nach Itzehoe. Leider, wegen zu stark frequentierten sehr langsamen Aufzug am Hauptbahnhof, erneut den Zug verpasst. Aber trotzdem heil und ohne Stau und ohne Verspätung angekommen.

Legale Drogen?

Ich habe noch nie geraucht oder Drogen genommen.

Stimmt nicht, denn ich trinke gelegentlich Alkohol. Diese Droge ist in unserem Kulturkreis akzeptiert. Nikotin meist auch noch, aber bei Cannabis tut sich unsere Gesellschaft schwer. Warum eigentlich?

Ich komme grade aus Indonesien zurück. In diesem vorwiegend muslimisch geprägten Land wird kaum Alkohol getrunken. Man kann ihn kaufen, aber gesellschaftlich wird er geächtet. Ebenso sind andere Rauschmittel selten. Hier aber eher aus strafrechtlichen Gründen. Zigaretten werden jedoch viel konsumiert, allerdings vorwiegend durch Männer.

Die Kultur der Gesellschaft spielt eine große Rolle, welche Drogen Akzeptanz finden. Die Kirche verwendet schon lange Wein. In den Klöstern wurde die Braukunst entwickelt. Also ist bei uns Alkoholkonsum geschichtlich akzeptiert. Cannabis hingegen musste erst in unsere Breitengrade eingeführt werden.

Heute werden viele Rausch- oder Betäubungsmittel konsumiert. Wir haben als Gesellschaft die Pflicht, dem Rechnung zu tragen. Lasst uns endlich neue rechtliche Grundlagen schaffen.

Mediziner*innen streiten sich schon lange, ob Alkohol gefährlicher als Hasch ist. Illegale Drogen sind in jedem Fall unkontrolliert und führen zu diversen Straftaten.

Brennstoffzelle für die Polizei

Hamburg mal wieder. Viele kleine Schritte in die richtige Richtung ergeben eine schnelle Wandlung in Richtung CO2 Neutralität.

Anderswo bestreiten verantwortliche Person oder Verwaltungen die Machbarkeit. Fahrzeuge im öffentlichen Dienst sollten meiner Meinung nach nur noch auf Basis der umweltverträglichsten Technik beschafft werden.

In Hamburg wird ein erstes Brennstoffzellen Fahrzeug bei der Polizei beschafft. Akzeptanz steigern bringt dann auch Unternehmen und Privathaushalte zum Nachdenken. Die Tankstelle entsteht dann auch.

Leider tun wir Kommunen uns oft zu schwer, fachlich wichtige, richtige Entscheidungen zu treffen. Meist aus Kostengründen, oft aber auch aus ideologischen Gründen. Siehe Bauhhöfe, Busse, Abfallfahrzeuge…

Soziale Ungleichheit schafft Probleme

Proteste in Chile zeigen wieder, wie schnell eine Gesellschaft zusammenbrechen kann. Neoliberalismus führt zu Reichtum. Aber eben nur dadurch dass viele Mitbürger arm sein müssen. Wenn der Einkommensunterschied zu groß wird, dann tragen alle die Folgen.

In Regionen oder Staaten mit großer Einkommens- Ungerechtigkeit Leben die Menschen ungesund, werden häufig krank, gibt es mehr Straftaten und geringere Lebenserwartung. Das trifft dort übrigens auch die reichen Menschen.

Zusätzlich wird ein Staat dann unregierbar, weil die Mehrheit sich zu wenig vertreten fühlt.

Lasst uns daraus lernen. Auch in unseren kleinen Kommunen können wir mehr Gerechtigkeit fördern.

Natürlich kein Tempolimit auf Autobahnen

Wer hätte anderes erwartet? Der Bundestag lehnt den Grünen Antrag auf ein Tempolimit ab. Diesmal wurde nur 130 km/h gefordert. Wir wollten auch schon einmal 💯 haben. Physikalisch, unter dem Gesichtspunkt der Energieeffizienz müssten es sogar maximal 80km/h sein.

Aber Argumente wie besserer Verkehrsfluss, weniger Unfalltote, geringerer Spritverbrauch oder ca 2 Mill. Tonnen weniger CO2 Ausstoß pro Jahr wurden erneut missachtet. Schade.

Warum eigentlich? Ist die in letzter Zeit so oft U Autolobby immer noch so stark? Oder sind deutsche Autofahrer so uneinsichtig?